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Die BIF - Bundesinitiative Integration
und Fernsehen wird gefördert durch:

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das Ministerium für
Arbeit und Soziales
Baden-Württemberg


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den Europäischen
Sozialfonds

Schirmherrschaft
Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer

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Dokumentation 2007

Seit Anfang des Jahres 2007 steht die BUNDESINITIATIVE INTEGRATION UND FERNSEHEN unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Professor Dr. Maria Böhmer.

Den Höhepunkt der Projektarbeit 2007 bildet die Einladung der BIF in eine der sechs Arbeitsgruppen, die im Rahmen des 1. Integrationsgipfels der Bundesregierung am 14. Juli 2006 festgelegt wurden. Die verfolgten das Ziel, binnen eines Jahres den Nationalen Integrationsplan zu entwickeln sowie konkrete Vorschläge und Strategien für eine erfolgreiche Integrationspolitik einzubringen. Mit den konstruktiven Vorschlägen im Bereich Medien und Migration trug die Bundesinitiative zur konzeptionellen Ausarbeitung des neunten Themenfeldes Medien – Vielfalt nutzen des Nationalen Integrationsplanes bei, der von der Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rahmen des 2. Integrationsgipfels im Juli 2007 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

2007 hat die BIF bei folgenden Veranstaltungen und Aktivitäten mitgewirkt:

Draußen? Drinnen? Dazwischen? Migration und Medien: eine offene Beziehung,
Fachtagung, Adolf-Grimme-Institut und bpb, 29.-30.11.2007

Integration und Chancengleichheit fördern, internationale Fachveranstaltung,
Stiftung Genshagen und DFJW, 15.-17.11.2007

Migranten und Medien 2007, Tagung der ARD/ZDF-Medienkommission, 05.06.2007

Pressegespräch mit Daniel Speck und Michael Mangold, ZKM, 03.05.2007

Fremde Welten - Ausländisches Fernsehen in Deutschland,
GSPWM-Fachworkshop, 25.04.2007

Integration in der kommunalen Praxis, Fachseminar der VWA BAden, 28.06.2007

Tutzinger Medientage 2007, Fachveranstaltung, 15.-16.03.2007

Wie kommen die MigrantInnen in die Medien?, Veranstaltung der FES, 11.01.2007



Tagung: Draußen? Drinnen? Dazwischen?
Migration und Medien: eine offene Beziehung
Do/Fr 29./30.11.2007, Bundespresseamt, Berlin

Am 29. und 30. November 2007 fand im Bundespresseamt in Berlin die Fachkonferenz Draußen? Drinnen? Dazwischen? Migration und Medien: eine offene Beziehung statt. Das von dem Adolf-Grimme-Institut in Marl gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung initiierte Symposium widmete sich dem Themenkomplex "Migration und Medien" und richtete einen besonderen Fokus auf das Fernsehen, jenes Massenmedium, das gegenwärtig gezielt und verstärkt auf das Thema Migration reagiert. Tagungsdokumention...

Hochkarätige Experten aus den Medien, Wissenschaft und Politik setzten sich in Vorträgen und Diskussionsforen u. a. mit folgenden Fragenstellungen auseinander: Welche Chancen birgt die Nutzung muttersprachlicher Medien? Was macht den Reiz türkischer Unterhaltungsprogramme aus? Wie funktioniert das Spannungsfeld "Migration und Medien" in den USA und Kanada? Was wissen Sender, Produzenten, Drehbuchautoren und Programmplaner über das Publikum mit ausländischen Wurzeln? Was halten eigentlich die Zuschauer davon?

An der Konferenz nahmen u. a. Dr. Nils Minkmar ("Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung"), Schauspieler Adnan Maral ("Türkisch für Anfänger"), Dr. Tobias Schmid (RTL-Medienpolitik), Joachim Schulte (Marktforschungsunternehmen Data4U), Prof. Dr. Reiner Geißler (Universität Siegen), Prof. Dr. Horst Pöttker (Universität Dortmund), Prof. Dr. Hartmut Esser (Universität Mannheim), Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun (Fachredaktion SWR International), Moderatorin Lamya Kaddor ("Forum am Freitag", ZDF), Juri Mogilevski ("Rheinskaja Gazeta"), Süleyman Bag (Zaman Media GmbH), Sineb El Masrar ("Gazelle", Zeitschrift für Migrantinnen in Deutschland) und Prof. Dr. Faruk Sen (Zentrum für Türkeistudien) teil.

Auf Einladung des Adolf-Grimme-Instituts hielt Michael Mangold, Gründer der Bundesinitiative Integration und Fernsehen und Leiter des ZKM | Institut für Medien Bildung und Wirtschaft, am 30. November im Rahmen des Symposiums eine Keynote zum Thema Türkische Fiktionalformate als Verknüpfung von 'U' und 'I'. Ein Denkanstoß für deutsche Fernseh-Macher? und kommentierte beispielhafte türkische Unterhaltungsformate.

Tagungsprogramm als PDF...

Weitere Informationen: www.bpb.de | www.grimme-institut.de


BIF-Präsentation in Paris
Do/Sa 15.-17.11.2007, Maison de l’Europe, Paris

Die Stiftung Genshagen (Berlin-Brandenburgisches Institut für Deutsch-Französische Zusammenarbeit) und das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) laden am 15.-17.11.2007 zur deutsch-französischen Fachveranstaltung Integration und Chancengleichheit fördern. Ein deutsch-französisches Netzwerk zum Austausch von beispielhaften Initiativen auf regionaler und lokaler Ebene (II) in die "Maison de l’Europe" nach Paris ein. Anknüpfend an die im September 2006 gegründete deutsch-französischen Initiative werden im Rahmen der diesjährigen Konferenz die Ergebnisse der zurückliegenden Netzwerkarbeit zusammengefasst sowie schwerpunktmäßig in unterschiedlichen Themenforen internationale Projekte zur Förderung der Chancengleichheit und der Integration vorgestellt. Ziel der Tagung ist es, den Akteuren eine Möglichkeit zum fachlichen Austausch und zur interkulturellen Weiterbildung zu geben sowie Impulse zur Entwicklung gemeinsamer Projekte zu vermitteln.

Im Rahmen ihrer internationalen Projektarbeit beteiligt sich die Bundesinitiative Integration und Fernsehen (BIF) des ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft am 16. November 2007 am ersten Forum der Konferenz Medien und Integration. Dabei wird der Institutsleiter und Gründer der Bundesinitiative, Michael Mangold, die Projektarbeit hinsichtlich des wissenschaftlichen Hintergrunds und der praktischen Vorgehensweise erläutern sowie gewonnene Erfahrungen vorstellen.

Weitere Informationen: www.deutschland-und-frankreich.de/

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Migranten und Medien 2007
Tagung der ARD/ZDF-Medienkommission, 5.06.2007, Mainz

Am 5. Juni 2007 fand in der Mainzer ZDF-Sendezentrale die Tagung Migranten und Medien 2007 statt. Im Mittelpunkt der Fachtagung stand die Präsentation der aktuellen Studie Migranten und Medien 2007 der ARD/ZDF-Medienkommission. In Diskussionsforen und Vorträgen diskutierten Medienexperten, Senderverantwortliche, Schauspieler und Vertreter der Migrantenverbände die auf Grundlage der Studienergebnisse sich abzeichnenden Lösungsansätze zur Überwindung medialer Barrieren und Verbesserung der Integrationschancen von Migranten. Die Studie stellt einen Beitrag zum "Nationalen Integrationsplan" der Bundesregierung dar.

ARD/ZDF-Studie und deren Ergebnisse

Die von der ARD/ZDF-Medienkommission mit Unterstützung der Hertie-Stiftung durchgeführte Studie Migranten und Medien 2007 stellt eine erste bundesweite repräsentative Untersuchung zur Mediennutzung von Migranten dar. Im Fokus der Studie steht der Stellenwert deutscher und heimatsprachiger Medien im Medienalltag der in Deutschland lebenden Zuwanderer: Es wurden Erwartungshaltungen gegenüber den Medien Fernsehen, Hörfunk, Presse und Internet ermittelt, deren Nutzungsmodalitäten sowie die inhaltlichen und thematischen Präferenzen untersucht. Hierzu wurden über 3.000 Personen aus den sechs größten Zuwandergruppen: Türken, Griechen, Italiener, Polen, sowie Personen aus dem ehemaligen Jugoslawien und Spätaussiedler aus Russland interviewt. Die Datenerhebung wurde von TNS Emnid im Zeitraum Oktober 2006 bis Februar 2007 durchgeführt, wobei Erwachsene ab 14 Jahren telefonisch in deutscher bzw. teilweise in der jeweiligen Muttersprache befragt wurden.

Zu den zentralen Ergebnissen der Studie zählt die Festestellung, dass die deutschsprachigen Medien insgesamt einen wichtigen Stellenwert bei den in Deutschland lebenden Migranten haben: Es gäbe keine Hinweise auf eine ausgeprägte mediale Parallelgesellschaft Somit sei die Ausgangslage für die mediale Integration von Migranten in Deutschland als insgesamt gut zu bewerten. Dies gilt insbesondere für die Fernsehnutzung: Das Fernsehen ist für Zuwanderer ein sehr wichtiges Medium – das Leitmedium – und es erweist sich von besonderer Relevanz bei der Integration. Die Studie ergab, dass rund die Hälfte der interviewten Personen das Angebot deutschsprachiger Sender nutzen, ca. ein Viertel sowohl deutsches als auch heimatsprachiges Programmangebot in Anspruch nehmen und knapp über 14% ausschließlich auf heimatliche Sender zugreifen.

Der Studie zufolge gibt es kaum quantitative Unterschiede bezüglich des Fernseh- und Internetkonsums zwischen Deutschen und Migranten. Bezüglich der thematischen Präferenzen wurde festgestellt, dass das Fernsehen bei Migranten – insbesondere bei Türken und Italienern – verstärkt als Unterhaltungsmedium genutzt wird. So werden die privaten deutschen TV-Sender wie ProSieben, RTL und Sat.1 von Migranten aller Gruppen bevorzugt (ProSieben erzielt bspw. 13% und RTL 12% Marktanteile). Die beiden öffentlich-rechtlichen Sender, ARD und ZDF, haben insbesondere hinsichtlich der Informationsvermittlung einen wichtigen Stellenwert, erreichen das Publikum mit Migrationshintergrund insgesamt jedoch weniger gut als die deutschen Zuschauer. Diese Tendenz ist zum Teil auch auf das geringere Durchschnittsalter bei Migranten zurückzuführen.

Die intensivste Nutzung von heimatsprachigen TV-Programmen konnte anhand der Studie bei den türkischstämmigen Migranten gefolgt von Zuwanderern italienischer Herkunft festgestellt werden. Zum Teil ist dieses Phänomen auf ein sehr breites heimatliches TV-Angebot – es können z.B. über 100 türkische Fernsehsender in Deutschland empfangen werden – zurückzuführen.

Der Hörfunk hat insgesamt eine geringere Reichweite als das Fernsehen und wird der Studie zufolge von Zuwanderern wesentlich geringer benutzt als von den deutschen Zuhörern. Das Radio besitzt nichtsdestoweniger hohe integrative Potenziale, als Beispiele dafür können Programmangebote von WDR 1Live, Metropol FM oder Funkhaus Europa fungieren.

Das Internet wird insbesondere von jüngeren Migranten intensiv genutzt und stellt eine wichtige Informationsquelle, aber auch eine Brücke zur Heimat dar. Der Studie zufolge werden deutschsprachige Websites regelmäßig und intensiv aufgerufen, Themenschwerpunkt liegen dabei bei Nachrichten, Informationen zum Sport, Wissenschaft und Bildung. (Quelle: Studie Migranten und Medien 2007, Pressemitteilung des ZDF vom 05.06.07

Die Tagung "Migranten und Medien 2007"

Auf der Tagung betonte die Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, in ihrer Keynote Die Bedeutung der Medien für die Integration die Wichtigkeit der durchgeführten Grundlagenstudie und hob den von den öffentlich-rechtlichen Sendern dadurch geleisteten Beitrag zum Nationalen Integrationsplan hervor. In ihrer Rede forderte die Staatsministerin deutsche und ausländische Medienverantwortliche auf, mit ihrer Arbeit einen integrativen Beitrag zu leisten. Betont wurde die Notwendigkeit mehr Migranten als Medienschaffende zu gewinnen und statt verstärkt Probleme zu thematisieren, gerade das Alltagsleben bzw. positive Beispiele gelungener Integration in die Berichterstattung wie in die fiktionalen Formaten bezüglich der Migrantenthematik intensiver einfließen zu lassen.

Im Rahmen des von Erkan Arikan (WDR) moderierten Podiumsgesprächs betonten Prof. Markus Schächter, ZDF-Intendant und Vorsitzender der ARD/ZDF-Medienkommission, und Dr. Helmut Reitze, hr-Intendant und stellvertretender Vorsitzender der Kommission, die Bedeutung der öffentlich-rechtlichen Programme für die Integration von Zuwanderern und thematisierten den Nachholbedarf bei der Nachwuchsförderung von Migranten in journalistischen und programmgestalterischen Bereichen. Im Gespräch teilten die Intendanten mit, dass ARD und ZDF intendieren, Migranten verstärkt ins Programm einzubeziehen – nicht in speziellen Integrationskanälen, sondern "als Querschnittsaufgabe in allen Programmen". So plant das ZDF im November 2007 einen Programmschwerpunkt zum Thema Migration.

Im Rahmen der Tagung wurde das aktuelle Kooperationsprojekt des ZDF mit der türkischen Medien Holding Dogan Media bekannt gegeben. Im Rahmen der Kooperation werden erstmalig im türkischen Fernsehen regelmäßig deutschsprachige Beiträge im Nachrichtenbereich erscheinen. Durch die Zusammenarbeit erhoffen sich beide Seiten verbesserte Zugänge zu den jeweiligen Informationsquellen. Des Weiteren wurde eine Zusammenarbeit im Kinder-/ Jugendprogrammbereich vereinbart: Ab Mitte Juni 2007 werden die türkischen Sender EuroD und EuroStar – beide sind insbesondere bei den türkischen Zuschauern beliebt – täglich zur Prime-Time am frühen Abend Informationsbeiträge in Deutscher Sprache aus der ZDF-Kindernachrichtensendung logo! und dem Magazin heute in Europa ausstrahlen. (Quelle: ZDF-Pressemitteilung, v. 05.06.07)

Weitere Inforamtionen und Pressestimmen
www.migrationstagung.zdf.de
www.wdr.de/unternehmen/
www.handelsblatt.com
www.taz.de
www.tagesspiegel.de
www.businessnews.com
www.dailynet.de
www.abendblatt.de

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Pressegespräch im ZKM: BIF - Wie soll es weitergehen mit den Migranten-TV-Formaten?
03.05.2007, ZKM-Konferenzraum

Im Rahmen der aktuellen Projektarbeit veranstaltete die Bundesinitiative Integration und Fernsehen am 3. Mai 2007 das Pressegespräch mit dem Grimme-Preisträger Daniel Speck und dem Initiator der BIF Michael Mangold zum Thema Wie soll es weitergehen mit den Migranten-TV-Formaten? Die Diskussionen rund um das Thema Integration von Migranten haben in den Medien seit einigen Wochen und Monaten besonders stark zugenommen. Sowohl in der Politik mit dem Integrationsgipfel und den aktuellen Tagungen der AG Medien und Integration wie auch in den Medien durch das Engagement der öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehanstalten werden neue Akzente gesetzt.

Daran anknüpfend verfolgte die BIF mit dem Pressegespräch das Ziel, diese festzustellenden Entwicklungen kritisch zu überprüfen: Ist damit das Thema Migranten im Fernsehen dauerhaft verankert? Sind positive Entwicklungen und Tendenzen hiermit zur Genüge vorgegeben? Korrekturen und Überprüfungsstrategien hinfällig? Die Vertreter der BIF-Plattform, die sich seit ihrer Gründung für die Verankerung der Integrationsthematik im Fernsehen einsetzt, und unser Gast, Drehbuchautor und Filmschaffender Daniel Speck, der u. a. in der romantischen Komödie Meine verrückte türkische Hochzeit (ProSieben, 2006) das Miteinander zwischen Deutschen und Türken künstlerisch aufarbeitet, sind der Auffassung, die Thematik sei keinesfalls bereits zum Selbstläufer geworden. Diese und weitere Fragestellungen, neue Tendenzen und Strategien wurden im Rahmen des Gesprächs thematisiert und erörtert. Mehr über das Pressegespräch...

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Fremde Welten - Ausländisches Fernsehen in Deutschland
GSPWM-Workshop, LfM, Düsseldorf, Mi 25.04.2007

Am 25. April 2007 fand in Düsseldorf ein Fachworkshop zum Thema Fremde Welten – Ausländisches Fernsehen in Deutschland statt. Die Fachveranstaltung wurde von der Gemeinsamen Stelle Programm, Werbung und Medienkompetenz (GSPWM) und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) ins Leben gerufen. Im Fokus der Fachveranstaltung stand das Phänomen „Fernsehen ohne Grenzen“, die Thematisierung und Bewertung der negativen und positiven Aspekte der grenzenlosen Kommunikation sowie die Möglichkeiten einer sinnvollen Regulierung bzw. Kontrolle der gesendeten Inhalte. Das vielfältige Programm des Workshops wurde von interdisziplinären Wissenschaftlern aus dem Innen- und Ausland bestritten und beinhaltete vier Vortragsbeiträge und die Podiumsdiskussion zum Thema Ausland im Inland – wo liegen die Probleme? vor. Dokumentation der Veranstaltung (LfM)...

Es referierten und diskutierten: Laurent Amar (CSA - Conseil Supérieur de l’Audiovisuel, Paris), Yigal Carmon (MEMRI - Middle East Media Research Institut, Washington), Prof. Dr. Christoph Degenhart (Institut für Rundfunkrecht, Leipzig), Thomas Kleist (Institut für Europäisches Medienrecht, Saarbrücken), Kenan Kubilay (TGRT Europe, Frankfurt), Michael Mangold (BIF am ZKM, Karlsruhe), Nasser Al-Sarami (Al Jazeera Europe, London), Alia Rayyan (Heinrich Böll Stiftung, Ramallah), Norbert Schneider (GSPWM, LfM, Düsseldorf) und Trevor Barnes (Office of Communications, London).

Veranstaltungsprogramm als PDF...

Die BIF beim GSPWM-Workshop

Auf Einladung der Gemeinsamen Stelle Programm, Werbung und Medienkompetenz (GSPWM) beteiligte sich die BIF an der Fachveranstaltung, in deren Rahmen Michael Mangold, Institutsleiter und Initiator der BIF einen Vortrag zum Thema Ausländisches Fernsehen In Deutschland – Sendebeispiele hielt. Schwerpunktmäßig wurde im Vortrag das türkische und arabische Fernsehen behandelt und differenziert auf das Programmangebot eingegangen. Im Vortrag wurden exemplarisch die aktuellen Tendenzen in der Mediennutzung aufgezeigt, ein Überblick über die Lage auf dem TV-Markt vermittelt sowie Anknüpfungspunkte für eine stärker gesellschaftspolitisch ausgerichtete Medienarbeit in Deutschland angesprochen.

Abstract zum Vortrag als PDF...

Weitere Informationen Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM)


Die Rolle der Medien im Integrationskonzept
Vortrag von Michael Mangold
Do 28.06.2007, VWA Baden, Karlsruhe

Am 28. Juni 2007 fand an der Karlsruher Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Baden im Fachbereich Kommunalwesen und Kultur eine Veranstaltung zum Thema Integration in der kommunalen Praxis. In den Vorträgen befassten sich Experten aus der Politik, Stadtverwaltung und Forschung mit verschiedenen Aspekten der Integrationsarbeit im kommunalen Kontext. Die Fachveranstaltung richtete sich an Praktikern aus dem Bereich Integration sowie an die breite Öffentlichkeit und bat den Teilnehmenden ein Forum zur Diskussion neuer Ideen und Konzepte der Integrationspolitik. Es referierten und diskutierten u. a. Alois Kapinos (Integrationsbeauftragter der Stadt Karlsruhe), Michael Mangold (ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft), Arnfried Stoffner (Landratsamt Biberach/Riss), Hans-Georg Wilken (BUS, Stadt Karlsruhe), Manfred Stehle (Städtetag Baden-Württemberg) und Lena Khuen-Belasi (Internationaler Bund Karlsruhe).

Im Rahmen der Fachveranstaltung hielt der Leiter des ZKM | Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft und Initiator der Bundesinitiative Integration und Fernsehen (BIF) am ZKM, Michael Mangold, einen Vortrag zum Thema Die Rolle der Medien im Integrationskonzept. Schwerpunktmäßig wurden dabei die Potenziale der „Niedrigschwelligen Bildungskonzepte“ zur Integration von jugendlichen Migranten erörtert, ein Überblick über die aktuelle Projektarbeit der BIF gegeben sowie Optionen zur Verbesserung der Integration im schulischen Bereich dargelegt.

Veranstaltungsprogramm als PDF...

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Tutzinger Medientage 2007
15.-16.03.2007, Evangelische Akademie Tutzing

Unser Motto heißt nicht, über die zu reden, die zu uns gekommen sind. Sondern Integrationsprozesse gemeinsam mit Migrantinnen und Migranten zu gestalten.
(Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer
bei den „Tutzinger Medientagen 2007“, die tageszeitung, v. 19.03.07)

Wir müssen in den Alltagsmedien stärker die Vielfalt des Lebens darstellen.
(Bundesinnenminister des Inneren Dr. Wolfgang Schäuble
bei den „Tutzinger Medientagen 2007“, spigelonline, v. 16.03.07)

Ganz nah, ganz fremd? – Migration, Integration und Fernsehen war das Motto der Tutzinger Medientage 2007, die zum 26. Mal in Tutzing am Starnberger See vom 15. bis 16. März ausgetragen wurden. Das von der Evangelischen Akademie Tutzing in Kooperation mit dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik veranstaltete Symposium behandelt alljährlich aktuelle medienpolitische Themen und bietet für die Fachwelt aus Medien, Politik und Wissenschaft ein renommiertes Diskussionsforum.

Im Fokus des diesjährigen Symposiums stand das Verhältnis des deutschen Fernsehens zu den hier lebenden Migranten. Politiker, Medienforscher, Senderverantwortliche und in den Medien wirkende Migranten befassten sich mit der aktuellen Situation bezüglich der Berücksichtigung von Migranten bzw. Bürgern mit Migrationshintergrund und der kulturellen Vielfalt im Fernsehprogramm. Im Anschluss an eine Bestandsaufnahme der Präsenz von Migranten im Fernsehen wurden auch die Möglichkeiten einer stärkeren Einbindung der mit dem Leben von Migranten in Deutschland verbundenen Themen in die Programmplanung von Hörfunk und Fernsehen diskutiert. Mehr über die Veranstaltung...

Podiumsdiskussion mit v.l.n.r. Sissi Pitzer (BR), Prof. Dr. Maria Böhmer, Jürgen Doetz (VPRT) und Dr. Gottfried Langenstein (arte)

Referierende und Disputanten
Minou Amir-Sehhi, Prof. Dr. Maria Böhmer, Jürgen Doetz, Dr. Gottfried Langenstein, Michael Mangold, Illona Marenbach, Stefan Niggemeier, Prof. Dr. Dieter Oberndörfer, Sissi Pitzer, Isabel Schayani, Dr. Wolfgang Schäuble MdB und Fritz Wolf.

Die BIF bei den Tutzinger Medientagen 2007

Der Initiator und Leiter der Bundesinitiative Integration und Fernsehen am ZKM, Michael Mangold, nahm die Einladung zu den Tutzinger Medientagen 2007 zum Anlass, die bundesweite BIF-Plattform und deren Zielsetzung vorzustellen. In seinem Vortrag Integration und Bildung ging er der Frage nach, welchen Beitrag das Fernsehen für die Integration von Migranten leisten kann. Er wies auf das unerschöpfte Potenzial des Fernsehens hin, das insbesondere für die Jugendlichen als das nach wie vor zentrale Medium fungiert, und erläuterte die noch zu erschließenden Möglichkeiten der fiktionalen Formate für die Integration. Weiter...

Weitere Informationen und Presseresonanz
Evangelische Akademie Tutzing
Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik GmbH
funkkorrespondenz.kim-info.de
www.taz.de/pt/2007/03/19/a0151.1/text
www.tagesspiegel.de/medien/archiv/18.03.2007/3148766.asp
www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,472203,00.html



Die BIF auf dem Markt der Begegnung
Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn, 11.01.2007

Am 11. Januar 2007 initiierte die Abteilung Gesellschaftspolitische Information der Friedrich-Ebert-Stiftung gemeinsam mit dem Dritte-Welt-JournalistInnen-Netz (DWJN) die Fachveranstaltung WIE KOMMEN DIE MIGRANTINNEN IN DIE MEDIEN? Neue Perspektiven für Vernetzung und Dialog. Die Bonner Tagung setzte sich zum Ziel, die bestehenden Initiativen, die sich für eine stärkere Repräsentanz von Migranten in Medien einsetzen, zusammenzuführen sowie deren Vernetzung zu unterstützen. Sie bot den beteiligten Initiativen, Migrantenorganisationen, Journalisten und Medienverantwortlichen ein Forum für die Entwicklung neuer Perspektiven für eine gerechtere Verteilung der medialen Teilhabechancen in Deutschland. Die Fachveranstaltung gliederte sich in drei Bereiche: Markt der Begegnung, auf dem sich die beteiligten Initiativen und Organisationen vorgestellt hatten, Fachworkshops und abschließende Podiumsdiskussion mit Medienvertretern.

Podiumsdiskussion mit EntscheidungsträgerInnen aus den Medien

Die BIF beteiligte sich am Markt der Begegnung und an einem der fünf Workshop unter dem Titel Wie müssen Themen ,verkauft' werden? Wie sehen JournalistInnen ihr Publikum?, in dessen Rahmen Michael Mangold, Initiator der BIF und Leiter des ZKM| Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft, als Ressourceperson im Rahmen seines Impulsreferats u. a. den Ansatz der BIF verdeutlichte sowie auf integrative Potenziale fiktionaler Fernsehformate einging.

Veranstaltungsprogramm als PDF...

Weitere Informationen:
Friedrich-Ebert-Stiftung
Dritte Welt JournalistInnen Netz e.V. (DWJN)

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